Am 15.4.2010 besuchte die 2. Klasse Lagerlogistik der Berufsschule Ried/Innkreis  das BMW Werk in Steyr. Herr Helmut Reisinger führte uns durch den Betrieb.

Produktionswerkstätte Steyr

Das Werk in Steyr, einer von insgesamt 23 Produktionsstandorten, wurde im Jahr 1979 gegründet und ging drei Jahre später in die Serienproduktion über. Die Fläche des Werks beträgt 308.000 m², das sind ca. 70 Fußballfelder.
Es gilt als das größte Motorenwerk des Konzerns mit einer Produktion von mehr als 2/3 aller BMW-Motoren.
In Steyr werden 67 % Dieselmotoren und 33 % Benzinmotoren produziert. Somit werden alle Dieselmotoren des Konzerns im Werk Steyr erzeugt.

Für das Jahr 2010 ist die Produktion von 960.000 Motoren geplant. Dabei wird jeder Motor einzeln überprüft.
In Steyr werden außerdem noch Kurbelgehäuse, Kurbelwellen, Zylinderköpfe und Pleuel erzeugt.
Das BMW Werk in Steyr besitzt ein Hochregallager mit über 13.000 Stellplätze für Gitterboxen. Jede einzelne davon enthält einen Warenbegleitschein, an dem man wichtige Informationen herauslesen kann.
Das Lager ist chaotisch geführt und die maximale Lagerdauer beträgt 24 Stunden.
In Steyr werden jährlich 20 bis 25 Lehrlinge in folgenden Bereichen aufgenommen: 

  • Kraftfahrzeugtechniker/in
  • Maschinenbautechniker/in
  • Mechatroniker/in
  • Produktionstechniker/in
  • Wärmebehandlungstechniker/in

KOVP - Kundenorientierter Vertriebsprozess

Beeindruckend ist die hohe Flexibilität der Firma BMW.

KOVP bedeutet, dass Kunden ihre Bestellung bis zu 10 Tagen vor der Auslieferung verändern können. Der Liefertermin verzögert sich trotzdem nicht und der Kunde ist noch zufriedener.
Die Exkursion in das BMW Werk Steyr hat sich für alle sehr gelohnt. Wir waren fasziniert von den hochmodernen Techniken, die in der Autoproduktion verwendet werden.
Ich möchte mich im Namen aller Schüler bei Herrn Reisinger für den freundlichen Empfang und die ausgezeichnete Führung bedanken. Der Ausflug war sehr lehrreich und für jeden empfehlenswert.

David Wallner, 2dLL                                                                 
Ried im Innkreis, April 2010